When we dream, we enter a world that belongs to us entirely.
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Die Orte

Die fantastische Welt an realen Orten...

Warum ich Italien als den Handlungsort gewählt habe, hatte zum Teil persönliche Gründe. Ich liebe Italien einfach von der Landschaft her und die Leichtigkeit wie die meisten Menschen dort leben. Ein anderer Grund war auch, dass ich ein Kloster gesucht hatte, welches heute noch so existierte. Die Klostergemeinsaft von Camaldoli, Sacro Eremo di Camaldoli, im Nationalpark der casentinischen Wälder, in der Nähe von Arezzo bot sich als einzige Lösung für mich an. Sie liegt etwas versteckt in Mitten der Wälder und wird, laut Internetrecherche, heute auch immer noch betrieben und von Touristen und Einheimischen besucht. Nur an Hand von Internetbildern konnte ich die Klostergemeinschaft beschreiben und blieb so der Realität nahe.

 

Das Gebiet des Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona, Campigna (wie er richtig genannt wird) erstreckt sich über 36.400 ha. Somit war es dann ein Leichtes einfach eine Villa in diese Wälder zu setzen, die unbemerkt von allen blieb. Die Bilder im Internet waren so beeindruckend schön, dass ich einfach dieses Stück Italien in die Geschichte stecken musste.

 

Ich wollte aber auch, dass Sophia in einer großen Stadt arbeitet und es war eigentlich sofort klar, dass es Mailand, Milano, sein würde. Somit bezog ich kurzer Hand irgendeine Wohnung in der Stadt (Wohnung von Sophias Tante und Onkel). Ebenfalls war der Arbeitsweg entscheidend. Sophia sollte keine ewiglangen Strecken zurück legen. Und der Parco Galli Guido lag in unmittelbarer Nähe, was von Sophias Verwandte „altersgerecht“ wirken konnte.

 

Da ich aber mein Haus irgendwohin setzen musste, wo es ruhiger als in der Stadt sein und es genügend Platz geben musste, suchte ich einen Vorort von Mailand. Auch weil ich selber in einem Dorf aufgewachsen bin, musste es abseits der großen Stadt sein. Wieder kam mir das Internet und GoogleMaps zu Hilfe. Circa eine halbe Stunde von Sophia Arbeitsplatz entfernt lag Paullo und die Cascina Conterico. Diese Straße verläuft wie eine lange Allee, die im Nirgendwo endet. Dort war dann genug Platz für mein Haus.