When we dream, we enter a world that belongs to us entirely.
When we dream, we enter a world that belongs to us entirely. 

Sophia

Sophia Lacrima, der Hauptcharakter. Ohne sie würde es die Geschichte nicht geben. In ihr spiegelt sich meine Seele wieder, bekommt ein Gesicht und wird zur eigenen Persönlichkeit.

Zu Anfang lernt man eine normale Frau, Ende Zwanzig, kennen, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie hat einen Job, in dem sie aufgeht, sie liebt ihre Hündin und das was sie sonst noch hat. Sophia ist ziemlich glücklich, aber ihr fehlt etwas. Etwas was sie noch nicht benennen kann. Viel später begreift sie, dass sie es eigentlich immer gehabt hat: die Liebe ihres Lebens – Tom.

 

Sophia fehlt es aber auch etwas an Selbstbewusstsein. Sie sieht sich selbst nicht so, wie sie nach außen hin wirkt. Sie ist in ihrem Job verdammt gut, wird von allen geschätzt und ihre Arbeit wird ausreichend anerkannt. Mit Lob kann sie nicht umgehen, weil sie ja schließlich nur ihren Job macht. Auch wird Sophia bei Komplimenten eher verlegen. Sie ist optisch ein Blickfang.  Sportliche Figur, obwohl sie nicht wirklich viel Sport betreibt, blonde lange Haare und unglaublich blaue Augen, die das Tor zu ihrer Seele sind. Mit ihrer leicht schüchternen Art wird sie für das männliche Geschlecht reizvoll und attraktiv. Es dauert aber bis sie jemanden an sich ran lässt. Einzig bei Tom ist sie absolut offen und völlig ungeniert. Bei ihm spielte sie auch mit ihren Reizen.

 

Im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster und ihre Klugheit kommt zum Vorschein. Auch wenn sie dem Übernatürlichen erst mit Komik entgegensieht, findet sie, durch das was sich ihr offenbart, zu ihrer eigentlichen Stärke.  Sie braucht zwar lange ihr Schicksal anzunehmen, was aber eigentlich nur daran liegt, weil sich ihr komplettes bisheriges - normales - Leben um 180 Grad gedreht hat. Sie verwandelt sich zum Engel, obwohl sie nicht wirklich an diese Wesen geglaubt hat. Geschweige dem, das sie jemals daran gedacht hätte, dass Vampire wirklich existieren könnten.

Was ihr wirklich geholfen hat, war die Emotionslehre von Bruder Lorenzo. Sophia wurde hier direkt mit den Auswirkungen bestimmter Gefühle konfrontiert und musste lernen diese schnell zu deuten. Sie erfuhr selbst viel über ihre eigenen Gefühle und Emotionen in bestimmten Situationen. Und konnte den Unterschied zwischen dem Guten und dem Bösen in einem Menschen erfassen.

Sophia war auch durchaus mal launisch, wenn ihr dann mal alles zu viel wurde oder sie zu wenig Schlaf bekommen hatte. Ungerecht wurde sie aber selten. Und wenn es mal vorkam, dass sie die Beherrschung verlor, entschuldigte sie sich sofort. Trotzallem blieb sie schließlich auch nur ein normaler Mensch.

 

Oftmals funktioniert Sophia auch einfach, tut das was von ihr verlangt oder erwartet wird, ohne nach dem Grund oder der Konsequenz zu fragen. Das sind dann schwache Momente, wo sie sich beinahe verliert, wären Tom oder ihre Freunde nicht an ihrer Seite. Deshalb zeigt es auch, dass sie den Menschen um sie herum fast blindes Vertrauen entgegenbringen kann. Der Rückhalt und die Loyalität dieser Menschen beeindruckt sie sehr und geht so tief, dass sie wirklich zu ihrer neuen Familie werden. Und Familie war das A und O.

 

Der Liebe zu Tom war Sophia sich immer bewusst. Nicht nur als ihr Wächter und bester Freund liebte sie ihn. Sie liebte ihn einfach weil es Tom war. Weil ER sie einfach bedingungslos liebte. Sophia konnte immer sie selbst sein, konnte schwach sein, denn sie wusste, dass er stark für sie war. Sie konnte  sich immer auf ihn verlassen und er ließ ihr den Freiraum den sie brauchte. Und er war ihr perfekter Liebhaber. Nichts und niemand hätte diese Liebe, die sie in jeder Zelle ihres Körpers spürte vernichten können. Dieses Gefühl in ihr war allumfassend und übernatürlich groß. Deshalb erkannte sie es erst als sie sich selbst beinahe aufgegeben hatte. Tom hatte sie gerettet und ihr die Macht dieser Liebe wieder zurück gegeben (das erste Mal wo er sie gebissen hatte). Ab diesen Moment war sie Sophia Lacrima, der letzte lebende Erlöser-Engel, dessen Schicksal es war, die Welt ins Gleichgewicht zu bringen.