When we dream, we enter a world that belongs to us entirely.
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Ben

Ben(edetto) Peccato ist einer Person entsprungen, die mir sehr nahe stand. Sein gesamtes Aussehen spiegelte sich in Ben wieder, selbst der Name war sein richtiger. Einzig seinen Charakter musste ich ändern – wollte ich ändern. Über Ben erfahren wir nicht wirklich viel. Wir lernen nur Auszüge seines menschlichen Wesens kennen. Er hat viel erlebt, ist den Wächtern und den Vampiren immer verbunden und ist ein gradliniger guter Kerl. Er ist bodenständig und gehört zu den ruhigeren Menschen, stets besonnen und meist Realist. Wir erfahren, dass auch er seine Geheimnisse mit sich rum trägt und dass in seiner Vergangenheit nicht alles so verlief wie er es für möglich gehalten hatte. Sophia verliebt sich in Ben, weil er ihr all das gibt, was sie sich von einem Mann wünscht. Er sieht super aus, ist ein Beschützer, handwerklich geschickt, intelligent, charmant, hat etwas Geheimnisvolles und strahlt eine unglaubliche Wärme aus, in der sie sich nur einkuscheln möchte. Er setzt sie in keinsterweise unter Druck oder verurteilt Menschen vorschnell. Ben ist einfach ein Guter, durch und durch!

 

Nicht um sonst rettet Sophia ihm das Leben. Sie weiß, dass Ben von allen Menschen, das beste Wesen werden würde. Sie vertraut ihm blind und setzt alles in seine Stärke. Als Ben zum Vampir wird, und damit auf derselben Seite wie Tom stand, musste ich einen großen Unterschied aufzeigen. Warum sollten sich Sophias Gefühle von Ben abwenden, wenn er doch so gut war? Zugegeben, es ist ihr Schicksal an Toms Seite zu stehen. Aber warum sollte ich dann überhaupt Ben ins Spiel bringen? Ben ist vom Herzen, von seiner Seele her ein besserer Mensch als alle zusammen und sein Glaube an jedes Gute in einem Menschen ist so lange ungebrochen, bis jemand ihm vom Gegenteil überzeugt. Vielleicht wollte ich mir selber den Glauben zurück bringen, dass nicht alle Menschen von Grund aus schlecht waren. Ben ist unscheinbar und dennoch so verdammt groß. Durch ihn wurde jeder andere Charakter geprägt. In jeder Seele erlangte das Gute mehr Stärke – unbewusst, aber beständig. Er kann nicht nur äußerliche Wunden heilen, sonst auch seelische.

 

Dennoch durfte Ben nicht als eine Art „übergutes“ Wesen dargestellt werden – das war selbst mir zu unrealistisch, auch wenn es sich um eine Fantasy-Geschichte handelt. Die Verwandlung zum Vampir, die sexuellen Spannungen zu Anfang mit Sophia, die geheimen Treffen und die kleineren Machtkämpfe hauchten Ben die nötige Portion Männlichkeit ein. Ich freue mich sehr, dass er noch länger eine größere Rolle spielen darf.